BASF Coatings, seit Jahren Hauptförderer von Jugend forscht, präsentiert sich beim Regionalwettbewerb auch als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb.

Das können Unternehmen tun

Unternehmen haben mehrere Möglichkeiten, sich für Jugend forscht zu engagieren.

  • Sie können Forschungspraktika für die Gewinner bereitstellen.
  • Sie können Sonderpreise stiften.
  • Sie können den Wettbewerb finanziell unterstützen.
  • Ihre naturwissenschaftlich versierten Fachkräfte können als Juroren mitwirken.
Titus Dittmann (Foto: IHK Nord Westfalen)

„Das muss ich einfach supporten"

Statement von Titus Dittmann, Schirmherr, Unternehmer und Initiator der Stiftung „skate-aid“

Der 30. Regionalwettbewerb Jugend forscht hat mit Titus Dittmann einen prominenten Unterstützer bekommen. "Skateboarden ist, genau wie das Forschen, Selbstbestimmung pur, ist extrem sinn- und identitätsstiftend und damit persönlichkeitsbildend", sagt der neue Schirmherr. Diesen Effekt nutze er weltweit bei allen skate-aid-Projekten. Er habe nicht lange überlegt, ob er die Schirmherrschaft übernehme: „Jugend forscht und Skateboarding haben so viel gemeinsam. Beides bringt die Herzen zum Brennen, beides ist der Kampf, die selbst gesetzten Ziele zu erreichen. Das muss ich einfach supporten."

„Begabte junge Menschen sind unsere Zukunft"

Statement von Dr. Renate Bork-Brücken, Werkleiterin der BASF Coatings GmbH

Seit 13 Jahren unterstützt die BASF Coatings GmbH den IHK-Reagionalwettbewerb Jugend forscht mit finanziellen Mitteln, stellt Juroren für die Projekte im Bereich Chemie und Umwelttechnik und lobt Sonderpreise für die besten Arbeiten im Bereich Chemie aus. „Es gibt zurzeit durchaus junge Talente, die wir schon seit einigen Jahren ihrer Teilnahme am Wettbewerb beobachten und bei uns schon ein Praktikum absolviert haben“, verrät Bork-Brücken. BASF Coatings habe Jugend forscht fest in sein Talentscouting eingebunden. „Die Unterstützung der MINTFächer ist BASF generell ein großes Anliegen, weil naturwissenschaftlich interessierte und begabte junge Menschen unsere Zukunft sind“, begründet sie.

Dr. Renate Bork-Brücken (Foto: IHK Nord Westfalen)

„Junge Menschen für technische Berufe begeistern"

Statement von Stephan Ahlborn, Diplom-Ingenieur bei der Hengst SE & Co. KG

Seit zwölf Jahren setzt sich die Hengst SE & Co. KG für Jugend forscht ein. „An einem dienstleistungs- und verwaltungsgeprägten Standort wie Münster ist es nicht immer einfach, junge Menschen für technische Berufe zu begeistern“, berichtet Stephan Ahlborn, der in der Vorentwicklung bei Hengst Automotive tätig ist. Durch die Teilnahme am Regionalwettbewerb werde der Bekanntheitsgrad des Unternehmens als zukünftiger Arbeitgeber höher, zum anderen verstärke sich durch die Publizität insgesamt ein positives Image der Industrieunternehmen. „Zudem möchten wir mit Jugend forscht eine anerkannte Plattform für junge Menschen fördern, um ihnen den Raum für die Umsetzung ihrer Ideen zu bieten“, nennt Ahlborn ein drittes Motiv. Die Gewinner des Hengst-Sonderpreises können sich im Unternehmen ein Bild von den Karrierechancen machen. „Wir laden sie nach Münster zu einer Werksführung ein, dort erhalten sie ihren Geldpreis, Informationen über Produkte und Auskünfte über Ausbildungsmöglichkeiten und duale Studiengänge“, erklärt Ahlborn.

„Jugendliche, die jede Firma gerne hätte"

Statement von Prof. Dr. Cornelia Denz, Lehrstuhl Angewandte Physik im Fachbereich Physik und Mitglied des Rektorates der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Prof. Dr. Denz hat mit dem MExLab – Münsters Experimentierlabor – eine MINTForschungsstation eingerichtet. „MExLab schafft Raum für kreatives Ausprobieren von Forschung von klein auf und engagiert sich daher auch für die Jüngsten in Jugend forscht“, so Denz. Das Labor stellt einen Sachpreis und einen Besuch in MExLab für die Sieger und ihre Schulklasse oder Freundesgruppe bereit. Damit die älteren Teilnehmer Unterstützung bei Forschungsfragestellungen erhalten, stellt sie den Kontakt zu Forschungseinrichtungen in Münster her, zum Beispiel zum CenTech. „Das sind forschungsbegeisterte Jugendliche, die jede Firma gerne hätte, zumal viele von ihnen nach Studienabschluss in der Region bleiben“, sagt Denz. Die Teilnehmer der Wettbewerbe bleiben in Kontakt und bildeten ein Netzwerk. „Das fördert die Entwicklung der einzelnen Persönlichkeiten, aber auch den Forschungsstandort und die Unternehmen“, sagt die Wissenschaftlerin.

„Gut für die Persönlichkeitsentwicklung"

Statement von Dr. Dirk Wewers, Kurator Allwetterzoo Münster

Dass Jugend forscht gut ist für die Persönlichkeitsentwicklung, lässt sich laut Dr. Dirk Wewers schon in der Juniorsparte beobachten. „Ich merke immer wieder, dass die ganz Jungen jede Menge innovative Ideen haben, ihre Gedanken aber in alle Richtungen sprühen“, erzählt er. Wewers bringt sich als Juror für Bio- und Chemieprojekte in der Jugend forscht-Kategorie „Schüler experimentieren“ ein. Zudem begrüßt er alljährlich die maximal 14 Jahre alten Teilnehmer, die in der Forscherwerkstatt des Allwetterzoos ein Projekt anschieben und damit vielleicht die vom Zoo ausgelobte Jahreskarte gewinnen. In diesem Labor können Jugendliche beispielsweise mit einer Stereolupe und mit Messgeräten zur Gewässer und Bodenanalyse arbeiten. 

Dr. Dirk Wewers (Foto: Allwetterzoo Münster)