Jonas Boukamp und Jessica Kirchner haben beim Bundeswettbewerb 2017 den 4. Platz in der Kategorie Biologie belegt. Im Mai messen sie sich in den USA mit Nachwuchsforschern aus der ganzen Welt. (Fotos: Bayer AG)

Nachwuchsforscher reisen nach Pittsburgh

Münsterland/Pennsylvania. - Ihr Forschergeist bringt drei Jugend-forscht-Gewinner aus der Region bis nach Pittsburgh (USA). Dort nehmen Frederik Dunschen aus Münster, Jessica Kirchner aus Greven und Jonas Boukamp aus Salzbergen vom 13. bis 18. Mai am International Science and Engineering Fair“ (Intel ISEF) teil. Sie sind drei von insgesamt nur 18 deutschen Jugend-forscht-Siegern, die beim Intel ISEF teilnehmen dürfen. Den Grundstein für diesen ehrenvollen Ruf legten sie 2017 beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen in Münster. Es folgten Siege beim Landeswettbewerb und schließlich der 4. Platz in der Kategorie Biologie (Forscherteam Jessica Kirchner und Jonas Boukamp) und der 2. Platz in der Kategorie Technik (Frederik Dunschen) beim Bundeswettbewerb. 

IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer freut sich für die drei Nachwuchsforscher: „Sie können sehr stolz auf sich sein. Denn in Pittsburgh dürfen sie gegen die besten naturwissenschaftlichen Talente aus der ganzen Welt antreten.“ Die Einladung sei aber auch eine Auszeichnung für den IHK-Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ im Münsterland, bei dem Projektbetreuer, Juroren und das Organisationsteam seit Jahren hervorragende Arbeit leisteten, findet Hüffer.

Dunschen tritt mit seinem „roflCopter“ in Pittsburgh an – einer selbst entwickelten Mini-Drohne, mit einem einzigen Rotor, der von zwei winzigen Propellern in Rotation versetzt wird. Das Projekt des Forscherteams Boukamp/Kirchner heißt „Gefahrenanalyse – Pyrrolizidinalkaloide im Honig und die Verbreitung des Jakobskreuzkrautes“.

Intel ISEF

Der Intel ISEF ist der weltweit größte, internationale Forschungswettbewerb für Schüler. Veranstalter ist die Society for Science & the Public – eine gemeinnützige Organisation aus Washington D.C. Der Wettbewerb findet jedes Jahr im Mai an einem anderen Ort in den USA statt, in diesem Jahr in Pittsburgh. Circa 1.700 Schüler aus 75 Ländern zeigen hier ihre Forschungsergebnisse und können Preise im Wert von fast vier Millionen US-Dollar gewinnen – zum Beispiel Forschungspraktika, Stipendien oder wissenschaftliche Exkursionen. Die Teilnehmer werden aus den Gewinnern verschiedener Forschungswettbewerbe ermittelt – wie zum Beispiel Jugend forscht in Deutschland.

 

Teilnehmer bloggen beim Intel ISEF

Während des Wettbewerbs berichten die Jungforscher über ihre Teilnahme beim Intel ISEF. Alle Einträge sind auf dem Blog von Jugend forscht zu finden.

Frederik Dunschen aus Münster darf im Mai beim internationalen Nachwuchsforscherwettbewerb „Intel ISEF“ in den USA teilnehmen. Qualifiziert hat er sich dafür bei Jugend forscht 2017. Dort überzeugte er die Jury mit seinem „roflCopter“ – einer selbst entwickelten Mini-Drohne.